InfinityMinds nutzt elektronische Musik als neurobiologischen Türöffner, um Kindern eine neue Sprache für ihr inneres Erleben zu geben.
"Mein Gehirn ist nicht falsch – es arbeitet anders."
Statt Verhalten von außen zu korrigieren, setzen wir an der internen Zustandssteuerung an. Wir vermitteln drei Kernbotschaften für den Alltag:
Ein Raum ohne Noten, ohne Urteil. Hier darf experimentiert werden.
Begreifen durch Hören und Fühlen, statt theoretischer Instruktion.
Musik überbrückt die Barriere der Sprache und erreicht direkt das Nervensystem.
Musik schafft den Zustand – Psychologie das Verständnis – Übung die Veränderung.
Nutzung von Sound-Ankern, um zwischen „High-Energy“ und „Deep-Focus“ zu navigieren. Das Kind lernt, sein Erregungsniveau selbst zu stimmen.
Training der selektiven Aufmerksamkeit durch Noise-Modulation. Wichtiges von Unwichtigem in einer dichten Soundlandschaft trennen.
Verbesserung der Reiz-Reaktions-Verzögerung. Übungen zum bewussten Innehalten, bevor eine motorische Reaktion erfolgt.
Unterscheidung zwischen Beeinflussbarem (innere Reaktion) und Nicht-Beeinflussbarem (äußere Reize wie Lärm in der Klasse).
Transformation von festen Eigenschaften in fließende Zustände. „Ich bin nicht falsch, ich bin gerade in einem unpassenden Modus.“
Körperwahrnehmung schärfen. Wie fühlt sich Stress im Körper an, bevor er in impulsives Verhalten umschlägt?
Ankunft im Labor. Skalierung des aktuellen Zustands. Vorbereitung auf die Reise in die Welt von Synaptica.
Eintauchen in die Klangwelt. Neurobiologisches Training der exekutiven Funktionen – spielerisch verpackt in der Abwehr von Dysphoren.
Brückenschlag zum Alltag. Verankerung des Gefühls durch das Logbuch. Wie nutze ich das Gelernte morgen in Mathe?
„Externe Rhythmen dienen als Schrittmacher für instabile interne Prozesse und erleichtern die Handlungsplanung.“ (Puyjarinet et al., 2017)
„Weißes Rauschen kann bei ADHS das Signal-Rausch-Verhältnis optimieren und so die Gedächtnisleistung verbessern.“ (Söderlund et al., 2007)